Verpflegung

Man kann sich heute kaum noch vorstellen, dass Trinken beim olympischen Marathon noch Ende der 60er Jahren verboten war! Der Körper verliert während eines Laufes viel Flüssigkeit und die frühzeitige Aufnahme von Wasser oder isotonischen Getränken ist – vor allem bei sommerlichen Temperaturen – bereits bei 10 Kilometer Läufen angebracht, bei längeren Strecken aber unerlässlich. Was die Nahrungsaufnahme betrifft, sind die Gewohnheiten der Läufer so unterschiedlich wie die Sportler selbst.

Während manche Spitzensportler einen Marathon in wenig mehr als 2 Stunden durchlaufen, ohne zu essen, meldet sich bei vielen Hobby-Läufern irgendwann der Hunger. Deshalb haben wir alle drei Kilometer eine Verpflegungsstation aufgebaut. Dort haben wir neben den Getränken (Wasser und Iso) auch Obst. Zusätzlich warten auf die Teilnehmer aller Distanzen im Ziel neben Bier, isotonische Getränke und Obst auch noch unser legendäres Kuchenbuffet.

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Medizinische Versorgung

Es ist zwar extrem selten, aber trotzdem kann es vorkommen: Der Erschöpfungszustand während einer Laufveranstaltung.
Als Organisatoren sind wir uns dieser Verantwortung bewusst.

 

Fortbildung

Zuerst haben wir uns bei speziellen Fortbildungen das entsprechende Fachwissen angeeignet. Gelehrt wurden die Ursachen von tödlich verlaufenden Erschöpfungszuständen, Möglichkeiten der Vorbeugung und die Verbesserung der Rettungskette.

Erstes Glied der Rettungskette: Der Ersthelfer

Das erste Glied hierbei ist der Ersthelfer an der Laufstrecke. So haben wir all unseren Streckenposten einen speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Erschöpfungszustände angeboten. Die Teilnehmer erlernten die Diagnose von Erschöpfungen und die entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen. Am Schluss wurden an einer Puppe Wiederbelebungsversuche durchgeführt.

 

Schnelle Informationsübermittlung zum Rettungsteam

Als zweites hat jeder Teilnehmer mittels Handy direkten Kontakt zu dem Einsatzleiter Rettungsdienst.

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Ein Defibrilator an jedem Kilometer Rennstrecke

Unsere über 50 Sanitätskräfte sind mit insgesamt 8 Defibrilatoren an der 10,5 km langen Strecke ausgestattet. Somit ist fast an jedem Kilometer eine dieser enorm wichtigen Wiederbelebungsgeräte vorhanden.

 

Hohe Anzahl an Rettungskräften

Über 50 Sanitätskräfte und drei Notärzte an der Strecke leisten den an Erschöpfung leidenden Läufern medizinisch notwendige Erste Hilfe.

 

Schnelle Weiterleitung ins Klinikum Neumarkt

Im Klinikum Neumarkt, an dem die Strecke direkt vorbeiführt, ist ein Herzkatheterlabor vorhanden.